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Aus: „Grundsätze des pädagogischen Konzepts Fröbels“ Basis des Erziehungskonzeptes Fröbels ist die Anerkennung jedes Menschen, der gesamten Menschheit, die Anerkennung der Natur und jeglicher Kultur…
Fröbel geht von einem von ihm als „göttlich“ bezeichneten, absoluten Wesenskern aller Dinge aus. Der Mensch ist schon als Kind ein kreatives, selbsttätiges und relativ autonomes Wesen.
Wie jedes Wesen ist das Kind Ganzheit, d.h. Sphärisches als „Einheit“ - „Mannigfaltigkeit“ - „Einzelheit“ (Individualität) und bringt sich selbst als genuine* Person hervor.
Die individuelle Selbstentwicklung und Selbstbildung jedes Menschen, gleich welchen Alters, Geschlechts und soziokulturellen Hintergrunds und welcher Epoche, als ein Gliedganzes der Menschheit, muss durch Erziehung begleitet, gepflegt und geleitet werden.
In einer Welt zunehmender Globalisierung, Medienvernetzung und Mobilität haben Fröbels Tätigkeitsprinzip und Überlegungen zur Entwicklung von Kompetenzen zum Erhalt von Frieden, Demokratie und Gerechtigkeit als Basiskompetenzen von Geburt an, erneut hohe Bedeutung gewonnen.
Entwicklungsgemäße Erziehung kann dem Kind den Weg zu elementarer, kategorialer Bildung eröffnen. Das Kind entwickelt durch Spiel alle seine Kräfte und entdeckt dadurch seine Entfaltungs-Möglichkeiten.
Spiel ist die tätige Auseinandersetzung des Kindes mit sich selbst und der Umwelt (Sachwelt und Personen) in einem ständigen Wechselwirkungs-Prozess von „Innerem“ und „Äußerem“.
Im Spiel „erahnt“ das Kind vorrational die Struktur des Allgemeinen.
Dazu dient ebenso Fröbels System der „Mutter- und Koselieder“, das der „Spielgaben, Spiel- und Beschäftigungsmittel“, der Bewegungsspiele und der freien Spiele, wie „das Leben mit der Natur“, z.B. auch durch „die Gärten der Kinder“, die Gartenpflege.
*genuin= echt, unverfälscht, angeboren, natürlich
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